kultur
hat nun endgültig Aretha Franklin als meine bevorzugte Wohnungsputz-Musik abgelöst. Abwechselnd schwing ich den Besen und das Staubtuch nun zum About-a-Boy-Soundtrack und zu Have you fed the fish? Irgendwie geht das einfach besser, wenn man gute Musik im Hintergrund hat....
Da fällt mir grad noch mein kanadisches "Zeig-mir-Wien"-Projekt ein: Der hat sich zu später Stunde auf Deutsch über seine Putzfrau aufregen wollen und dabei die Silben vertauscht: This Frau Putze ist einfach schrecklich, really!....
Der vor allem live unheimlich liebe und schräge badly drawn boy beehrt nun auch Österreich. Das ganze am forestglade, in Wiesen, gleich einen Tag nach godfather Tricky. Und ich kann nicht dabei sein!
Für alle, denen es so geht wie mir, hier zumindest ein kleiner Auszug aus "You were right":
And songs are never quite the answer
Just a soundtrack to a life
That is over all too soon
Helps to turn the days to night
While I was wrong and you were right
Da fällt mir grad noch mein kanadisches "Zeig-mir-Wien"-Projekt ein: Der hat sich zu später Stunde auf Deutsch über seine Putzfrau aufregen wollen und dabei die Silben vertauscht: This Frau Putze ist einfach schrecklich, really!....
Der vor allem live unheimlich liebe und schräge badly drawn boy beehrt nun auch Österreich. Das ganze am forestglade, in Wiesen, gleich einen Tag nach godfather Tricky. Und ich kann nicht dabei sein!
Für alle, denen es so geht wie mir, hier zumindest ein kleiner Auszug aus "You were right":
And songs are never quite the answer
Just a soundtrack to a life
That is over all too soon
Helps to turn the days to night
While I was wrong and you were right
Zugegeben. Ich mag Romeo und Julia und die Capulets und die Montagues und ich mag Shakespeare und ich mag das Museumsquartier und ich mag mein Schwesterherz und ich mag Theater überhaupt und Liebesgeschichten auch und die Liebesgeschichte schlechthin sowieso und ich mag das Plakat und ich mag die Festwochen und ich mag Wien und ich mag die Englische Sprache und ich mag Überraschungen und ich mag das Ungewöhnliche und das Unmögliche mag ich auch. Ich mag schöne Körper und Licht und Schatten, ich mag das Staunen und mag verzaubert werden und das Fragen, wenn ich nicht weiß oder versteh, wie manches funktioniert. Und ich mochte den gestrigen Tag in seiner Gesamtheit. Vom Aufwachen bis zum Einschlafen.
Das hier kann also keine Kritik werden, im eigentlichen Sinn, auch keine Reflexion und auch kein Lamentieren über Populärkultur. Nur um keinen Zweifel daran zu lassen.
Ich war beeindruckt, ganz ehrlich. Eine Mischung aus Sprechtheater, aus Comedy, aus Zirkus, aus Tanz, aus Clownerie und Pantomime, aus Theater und Show. In seiner Gesamtheit vielleicht ein bisschen zu üppig, zu wenig dramatisch. Doch so herrliche Szenen, so hinreissende Momente, so offene Münder und Augen, die versuchen, das Blinzeln hinauszuzögern um nichts zu versäumen.
Die schönsten Szenen: Das Gespräch zwischen Benvolio und Romeo. Voll Leichtigkeit scheinen sie über die Bühnen zu schweben, ein Tanz, ein Einander Umschleichen, die Wirrungen der Liebe in Körperformationen verpackt, ein nicht enden wollendes Weitertreiben, wie im Wasser oder im Wind. Schön, wunderschön.
Die Liebesszene. Das In-Der-Luft-Hängen der Liebenden, dem Himmel näher als der Erde sind sie von einander abhängig, hängen aneinander, sich ein zwei langen, wallenden weißen Tüchern festhaltend. Akrobatik. Ruhe. Seelenruhe. Liebe. Zu schön um wahr zu sein, zu isoliert, zu einzigartig, zu kurzweilig, weil das Schicksal schon an die Tür klopft, zu schön, um wahr zu sein.
Die schönste Liebesszene überhaupt. Bis in den Tod.
Das hier kann also keine Kritik werden, im eigentlichen Sinn, auch keine Reflexion und auch kein Lamentieren über Populärkultur. Nur um keinen Zweifel daran zu lassen.
Ich war beeindruckt, ganz ehrlich. Eine Mischung aus Sprechtheater, aus Comedy, aus Zirkus, aus Tanz, aus Clownerie und Pantomime, aus Theater und Show. In seiner Gesamtheit vielleicht ein bisschen zu üppig, zu wenig dramatisch. Doch so herrliche Szenen, so hinreissende Momente, so offene Münder und Augen, die versuchen, das Blinzeln hinauszuzögern um nichts zu versäumen.
Die schönsten Szenen: Das Gespräch zwischen Benvolio und Romeo. Voll Leichtigkeit scheinen sie über die Bühnen zu schweben, ein Tanz, ein Einander Umschleichen, die Wirrungen der Liebe in Körperformationen verpackt, ein nicht enden wollendes Weitertreiben, wie im Wasser oder im Wind. Schön, wunderschön.
Die Liebesszene. Das In-Der-Luft-Hängen der Liebenden, dem Himmel näher als der Erde sind sie von einander abhängig, hängen aneinander, sich ein zwei langen, wallenden weißen Tüchern festhaltend. Akrobatik. Ruhe. Seelenruhe. Liebe. Zu schön um wahr zu sein, zu isoliert, zu einzigartig, zu kurzweilig, weil das Schicksal schon an die Tür klopft, zu schön, um wahr zu sein.
Die schönste Liebesszene überhaupt. Bis in den Tod.