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nachtgeschichten

es konnte ja nicht mehr so weitergehen, einmal vertippt und schon hat man lauter unterschiedliche identitäten. nix für mich. nun also im sinne der corporate identity: aus souna wird suna und aus wwwsouna.twoday.net wird nun suna.twoday.net. ein für allemal. und am layout wird noch gearbeitet. versprochen.

die nacht im flex verbracht bei diesem line up zugebracht. durchgetanzt und beeindruckt und begeistert von P Pulsinger, Plak, Gü-Mix und Co.

Das ist Wien und das ist mehr als nur lebenswert!

gefangen auf einer insel am anderen ende der welt, gefangen, weil die letzte fähre zurück partout nicht auf uns warten wollte, gefangen, weil uns das gespräch zu sehr gefesselt hatte. vielleicht auch gefesselt von dem wunsch, die fähre zu versäumen.

am strand im sternenzelt - ein windschlüpfriges zelt. am strand noch fischer, im wasser natürlich auch, wie bucklige gondoliere stehen sie in booten, die rechts und links mit kleinen lampen ausgestattet sind. wie sterne am zeltboden leuchten die lichter das seichte uferwasser aus.

die fischer sind auf der suche nach muscheln und kleinen krabben - eine kostbare beute. wir sind auf der suche nach den gedanken und an- und einsichten des jeweils anderen - eine nicht minder kostbare beute. ein nicht enden wollendes gespräch über gott und die welt und gut und schlecht und über notwendiges und überflüssiges. er fordert mich heraus, er widerspricht heftig, stimmt mir zu und gibt einmal klein bei. ein gedanke führt zum nächsten, der wind dazu, sich einander körperlich zu nähern - damit die kälte erträglich wird.

ein schwieriges gespräch, ich kann nicht sagen, dass ich mich immer wohl gefühlt habe. die köpfe rauchen im sternenzelt, ich bin beinahe froh, dass unser lachen und der wind den denkrauch ein wenig vertreiben. übrig bleibt ein bisschen mehr klarheit. pures glück, für manche augenblicke. ein gespräch, das mich in einer nacht so viel weiter brachte, irgendwie. die erste fähre brachte uns erstmal zurück.

ich liebe solche gespräche, ich liebe es, mich mit menschen zu unterhalten, die mich weiterbringen, mich anstoßen und nicht eindämmen, mich anregen und inspirieren, menschen, die zuhören und mitteilen, nicht ignorieren und ihre Wahrheit missionieren.
nichts schlimmer als desinteresse, nichts schlimmer als nichts zu sagen zu haben, nichts schlimmer als kein sinn für den augenblick. nichts schöner als das dämmerlicht.

das beste: die vorfreude. er ist zurück und ich im sommer in berlin. herr r, ich freu mich.

heute nacht via email


.... bist du herzlich eingeladen, in meinem Team mit uns zu gewinnen. Denn zum Verlieren treten wir nicht an, oder?

Um 2.30 eine Erkenntnis!
Zunächst die Vorgeschichte:
Habe vergangene Woche etwas wirklich wirklich Wichtiges versäumt, da ich ganz ohne Beschönigung den Wecker nicht gehört hatte und verschlief. Das wurde gestern Nachmittag nicht mehr ganz so emotional geladen meinem Vater mitgeteilt. Er fragte nicht nach dem Wieso oder Warum oder Wie kannst du nur, sondern: Was hast du stattdessen gemacht?

Ich war einkaufen und habe gekocht und lange und viel gegessen und hab mich trotz des Windes in die Sonne gesetzt und meine Reiseziele für den Sommer und den Herbst überlegt (tja, noch nicht wirklich konkret, aber immerhin) und hab ganz ganz viele Was wäre wenn Gedanken zugelassen. Und die Zeitung gelesen, inklusive Sportteil und den Leserbriefen.

"Kind, du hast das Genießen gelernt", war die Antwort. Feierlich, wahrscheinlich so wie damals, als ich den ersten Schritt machte oder das erste Wort sprach, ABER

zu schnell!

Das chaotische, unruhige Ich soll jetzt tatsächlich in die Oberliga der Hedonisten aufgenommen worden sein? Schon allein meine Zweifel an diesem Kompliment stehen im Widerspruch dazu!

Wahrscheinlich weil ich dank des Verschlafens über ein Schlafplus verfüge, konnte ich gestern Nacht nicht und nicht einschlafen. Zeit also, um einigermaßen logisch die wirklich wesentlichen Dinge zu hinterfragen.

Erwischt! Wir telefonierten zeitgleich zur Formel-1-Fernsehübertragung und mein Papa kennt mich wohl gut genug, um zu wissen, wie man mein Reden dem Denken Platz machen lässt....

 

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