sprachschoenheit
"Smorgasbord" - heißt übersetzt so viel wie "bunte Mischung" oder "Sammelsurium".
Ist Englisch obwohl es sich irgendwie Schwedisch anhört, wenn ich es ausspreche. Auch egal, auch schön. Smorgasbord und Sammelsurium, zwei schöne Wörter am Dienstag morgen.
"to run the gamut from...to"
= "Die ganze Skala von..zu durchlaufen"
Welch lernreicher Tag!
Ist Englisch obwohl es sich irgendwie Schwedisch anhört, wenn ich es ausspreche. Auch egal, auch schön. Smorgasbord und Sammelsurium, zwei schöne Wörter am Dienstag morgen.
"to run the gamut from...to"
= "Die ganze Skala von..zu durchlaufen"
Welch lernreicher Tag!
suna - am Dienstag, 27. Mai 2003, 08:40 - Rubrik: sprachschoenheit
wahrlich wahrlich, herr dave eggers hat es ja schon vor einiger zeit der welt mitgeteilt: er ist ein genie! der mann, der mir den potentiellen titel meines ersten buches "a heartbreaking work of staggering genius geklaut hatte" : ) und dessen zweites opus "you shall know our velocity" mich ebefalls mehr als nur begeisterte...
Bescheidenheit war nie seine Zier, ist auch überflüssig, denn - um kurz Schopenhauer zu bemühen:
Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit; bei großen Talenten ist sie Heuchelei.
Das traf auch auf das in den späten 90ern publizierte Might Magazine zu, das ich leider nur ein einziges Mal so richtig in den Händen halten konnte. Dort wurde zum Beispiel in der obligaten Liste der tollsten CDs nur jene angeführt, von denen die Redaktion am meisten freebies bekommen hatte...
Eggers hat sich nun bei McSweeny's- Verlag zur Aufgabe gemacht, junge amerikanische/kanadische Autoren zu fördern und publizieren. Das ganze geschieht auszugsweise im McSweeny's Quaterly und ist meiner Meinung nach zumindest unterhaltsam, kontroversiell auch, hin und wieder aber nicht ganz so aufregend. Für alle, die unübliche Literatur und allgemein schräge Geschenke, die Bücher mit schrägen Fotos und eingescannten Listen und Zeichnungen drin lieben, sind Eggers und McSweeny's sehr sehr zu empfehlen!
Auf der McSweeny's-Seite wird auch die Handhabung der website erklärt, weils so nett ist, hier ein kleiner Auszug:
Frequency
We will put some things "up," so to speak, on some days, and on other days, we will not put things up. Whether or not we put things up will depend largely on whether, on a particular day, we have anything to put up. For example, let's say that on Monday we have something which we want to put up. On that day, we will put that thing up. On Tuesday, though, we might not have anything to put up. We will worry for a moment about not having anything to put up. "Oh no," we might say, "another day has come, and we have nothing to put up. What will happen if someone visits this site and there is nothing new to look at? Will people be angry?" But then we will realize that, chances are, people will not be angry -- that, chances are, people will understand. Most people are pretty understanding.
nothing more to say
Bescheidenheit war nie seine Zier, ist auch überflüssig, denn - um kurz Schopenhauer zu bemühen:
Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit; bei großen Talenten ist sie Heuchelei.
Das traf auch auf das in den späten 90ern publizierte Might Magazine zu, das ich leider nur ein einziges Mal so richtig in den Händen halten konnte. Dort wurde zum Beispiel in der obligaten Liste der tollsten CDs nur jene angeführt, von denen die Redaktion am meisten freebies bekommen hatte...
Eggers hat sich nun bei McSweeny's- Verlag zur Aufgabe gemacht, junge amerikanische/kanadische Autoren zu fördern und publizieren. Das ganze geschieht auszugsweise im McSweeny's Quaterly und ist meiner Meinung nach zumindest unterhaltsam, kontroversiell auch, hin und wieder aber nicht ganz so aufregend. Für alle, die unübliche Literatur und allgemein schräge Geschenke, die Bücher mit schrägen Fotos und eingescannten Listen und Zeichnungen drin lieben, sind Eggers und McSweeny's sehr sehr zu empfehlen!
Auf der McSweeny's-Seite wird auch die Handhabung der website erklärt, weils so nett ist, hier ein kleiner Auszug:
Frequency
We will put some things "up," so to speak, on some days, and on other days, we will not put things up. Whether or not we put things up will depend largely on whether, on a particular day, we have anything to put up. For example, let's say that on Monday we have something which we want to put up. On that day, we will put that thing up. On Tuesday, though, we might not have anything to put up. We will worry for a moment about not having anything to put up. "Oh no," we might say, "another day has come, and we have nothing to put up. What will happen if someone visits this site and there is nothing new to look at? Will people be angry?" But then we will realize that, chances are, people will not be angry -- that, chances are, people will understand. Most people are pretty understanding.
nothing more to say
suna - am Sonntag, 25. Mai 2003, 14:39 - Rubrik: sprachschoenheit
suna - am Montag, 19. Mai 2003, 12:30 - Rubrik: sprachschoenheit
I cannot follow you, my love,
you cannot follow me.
I am the distance you put between
all of the moments that we will be.
You know who I am,
you've stared at the sun,
well I am the one who loves
changing from nothing to one.
mehr von Leonard Cohen
you cannot follow me.
I am the distance you put between
all of the moments that we will be.
You know who I am,
you've stared at the sun,
well I am the one who loves
changing from nothing to one.
mehr von Leonard Cohen
suna - am Samstag, 17. Mai 2003, 15:45 - Rubrik: sprachschoenheit
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Wenn man John anlächelte, mußte er zurücklächeln, er konnte es nicht unterdrücken
So findet man sich in Büchern wieder! Auch hier:
John war fest davon überzeugt, dass man an jedem Ort der Welt irgendetwas für das Leben lernen konnte, also auch in der Schule.
Und dies noch für die Erinnerungen:
Über Fieldings Grab wuchsen Brennesseln wie auf den Gräbern aller Leute, die im Leben etwas getaugt hatten. Dass das so war, wußte John vom Schäfer in Spilsby.
Als Kind musste ich oft für Papas Brennesselcremesuppe in unseren als "romantisch" zu bezeichnenden Wuchergarten, um Brennesselspitzen zu sammeln. Und als Dank durfte ich dann in der Großküche des Restaurants meine roten, brennenden Arme mit der Brause absprühen. Hin und wieder gab es auch Suppe für mich, mit Topfennockerln.
Ach ja, die Zitate sind aus Sten Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit. Schön, wenn Bücher mit Widmungen versehen sind, so wie dieses. Weihnachten 2000, ein guter Freund, damals.
So findet man sich in Büchern wieder! Auch hier:
John war fest davon überzeugt, dass man an jedem Ort der Welt irgendetwas für das Leben lernen konnte, also auch in der Schule.
Und dies noch für die Erinnerungen:
Über Fieldings Grab wuchsen Brennesseln wie auf den Gräbern aller Leute, die im Leben etwas getaugt hatten. Dass das so war, wußte John vom Schäfer in Spilsby.
Als Kind musste ich oft für Papas Brennesselcremesuppe in unseren als "romantisch" zu bezeichnenden Wuchergarten, um Brennesselspitzen zu sammeln. Und als Dank durfte ich dann in der Großküche des Restaurants meine roten, brennenden Arme mit der Brause absprühen. Hin und wieder gab es auch Suppe für mich, mit Topfennockerln.
Ach ja, die Zitate sind aus Sten Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit. Schön, wenn Bücher mit Widmungen versehen sind, so wie dieses. Weihnachten 2000, ein guter Freund, damals.
suna - am Samstag, 17. Mai 2003, 14:46 - Rubrik: sprachschoenheit
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