gedanken
Im journal und auch bei papillon schon einmal gefunden:
Wenn du etwas liebst - lass es gehen.
Wenn es zu dir zurückkehrt,
hast du es nie verloren.
Wenn es nicht zu dir zurückkehrt,
hast du es nie besessen.
Frustrierend, wenn man lange Zeit liebte, genug liebte, um gehen zu lassen, gehen ließ und es nicht zurückkehrte. Frustrierend die Erkenntnis, dass man so lange Zeit wider seiner Überzeugung nicht besessen hat.
Wenn du etwas liebst - lass es gehen.
Wenn es zu dir zurückkehrt,
hast du es nie verloren.
Wenn es nicht zu dir zurückkehrt,
hast du es nie besessen.
Frustrierend, wenn man lange Zeit liebte, genug liebte, um gehen zu lassen, gehen ließ und es nicht zurückkehrte. Frustrierend die Erkenntnis, dass man so lange Zeit wider seiner Überzeugung nicht besessen hat.
Vielleicht liegt es an der Uhrzeit, doch ich blicke da - wie so oft bei Männern - nicht durch:
Man duellierte sich anno dazumal also um eine Frau. Eigentlich ja wegen einer Frau, um der Ehre willen. Wenn es dann zum großen Showdown kam, hatte einer doch sowieso bereits verloren: Der Gehörnte, der, dem sie die Liebe entzogen hatte, der Böse in den meisten Filmen, der Gute, wenn sie die Böse war.
Wo blieb hier der Stolz, der es meinem Empfinden nach verbieten müsste, die schmerzliche Niederlage des Liebesverlusts, des Verschmäht-Werdens öffentlich einzugestehen? Wahrscheinlich argumentiert die Gegenseite, dass der Stolz es veranlasst, die Ehre zu verteidigen.
Bis jetzt dachte ich, der Stolz sei das Übel und die Ehre gar nicht so schlecht. Ich denke, ich werde beizeiten etwas mehr darüber nachdenken müssen.
Man duellierte sich anno dazumal also um eine Frau. Eigentlich ja wegen einer Frau, um der Ehre willen. Wenn es dann zum großen Showdown kam, hatte einer doch sowieso bereits verloren: Der Gehörnte, der, dem sie die Liebe entzogen hatte, der Böse in den meisten Filmen, der Gute, wenn sie die Böse war.
Wo blieb hier der Stolz, der es meinem Empfinden nach verbieten müsste, die schmerzliche Niederlage des Liebesverlusts, des Verschmäht-Werdens öffentlich einzugestehen? Wahrscheinlich argumentiert die Gegenseite, dass der Stolz es veranlasst, die Ehre zu verteidigen.
Bis jetzt dachte ich, der Stolz sei das Übel und die Ehre gar nicht so schlecht. Ich denke, ich werde beizeiten etwas mehr darüber nachdenken müssen.