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es konnte ja nicht mehr so weitergehen, einmal vertippt und schon hat man lauter unterschiedliche identitäten. nix für mich. nun also im sinne der corporate identity: aus souna wird suna und aus wwwsouna.twoday.net wird nun suna.twoday.net. ein für allemal. und am layout wird noch gearbeitet. versprochen.

die nacht im flex verbracht bei diesem line up zugebracht. durchgetanzt und beeindruckt und begeistert von P Pulsinger, Plak, Gü-Mix und Co.

Das ist Wien und das ist mehr als nur lebenswert!

morgen morgen ist es soweit: Suna Goes Bikini

ich habe es ja lange hinaus gezögert, aber nun scheint es unvermeidbar. das wochenende ist lang und der sommer ist bereits da. und ich fahr nachhaus nach kärnten. und besitze noch keinen bikini.

mein liebster bikini aller zeiten wurde mir vor vier jahren in einem hotelzimmer in ägypten gestohlen, da bin ich mir sicher, dass ich ihn nicht verloren habe. meine letzjährigen schmuckstücke hatte ich schon zwei jahre zuvor erworben und somit satt und wenn man etwas satt hat, ist man auch nicht bös, wenn die abnutzung das ihrige dazu beiträgt, das verschlusse nicht mehr halten, was sie versprechen: zu verschließen nämlich. also hab ich sie im oktober entsorgt.

bis jetzt hatte ich keine zeit zum bikini kaufen. das wetter war zum glück auch nicht so besonders. nein. ich hatte keine lust. ich hatte vielleicht nicht wirklich angst, aber doch so ein mulmiges gefühl. weil ich es hasse, bikinis zu kaufen. man bekommt dabei immer vorgehalten (meist von einem spiegel), was man seinem körper alles NICHT angetan hat: hunger zum Beispiel, oder ausgiebige körperliche anstrengung und disziplin.

morgen ist es soweit, es gibt kein zurück. und ich werde ihn finden, den perfekten bikini. richtige größe, richtige passform, richtige farbe, richtiger preis. und er wird mir auch passen, diesmal, das zu denken zwingt mich der eingetrichterte optimismus, mit dem ich mich bei solchen herausforderungen immer wappne.

suna goes bikini und ist für alle alle anregungen dankbar, wo man in wien gut und günstig fündig werden könnte!

immer schön, wenn man komplimente bekommt. egal ob von mann oder frau, für die frisur oder für die präsentation - solang es nicht nur höflich oder gekünstelt oder schmierig ist.

am allerschönsten, wenn es unerwartet geschieht, wenn man nie damit gerechnet hätte, von eben dieser person ein kompliment zu bekommen. oder zwei. schön!

Manchmal muss man den Entschluss fassen, etwas NICHT zu tun. Ich werde mir Soloalbum nicht ansehen.

Das Buch, mit dem Benjamin von Stuckard-Barre berühmt und berüchtigt wurde - schnöselig und unsympatisch war er bestimmt schon davor. Ein Buch der deutschen Popliteratur und auch wenn ich weder von "kotzen" noch von "koksen" etwas halte: Dieses Buch (und natürlich Kracht's Faserland) mag ich. Sehr.

Zum ersten Mal gelesen in München. Ich war immer früher zuhause als er und hatte Zeit. Ich litt mit dem verlassenen Protagonisten mit, suchte seine Sehnsucht, lächelte über sein Selbstmitleid. Konnte ihn dort sitzten sehen, wie er die anderen verflossenen und neue sucht und immer nie sie findet, die eine, die richtige, zumindest seine erste richtige. Wie er aufbricht zu unsinnigen aktionen, sich ablenkt, glaubt, sich verändern zu müssen, alles mögliche tut, um sie wieder zurück zu gewinnen. Auch wenn er die aussichtslosigkeit schon längst erkannt hat. Es las sich so gut, wunderbar leicht und so einfach bildlich vorzustellen, es wühlte mich auf und ich wollte es weitererzählen und ich wusste, bald würde die Tür aufgehen und ich würde lächeln müssen.

Wieder gelesen vor einigen Wochen im Zug von zuhause nach Wien. Lust auf leichte Literatur und Zeit. Wieder litt ich mit dem Protagonisten, ich glaube fast behaupten zu können, ich übertraf ihn im Leiden. Ich mein, die drei Stunden Zugfahrt, die ich ihn da zum Leiden erwecke, sind ja wirklich REIN GAR NICHTS! Was will der überhaupt? Sich alte platten anhören, sich betrinken, sich einsperren, den job und die stadt wechseln aber dann alles so locker flockig leicht erzählen? Blöde listen machen, schwören, sie nie mehr wieder anzurufen um dann erst recht bei jedem klingeln zu hoffen, dass sie es ist - das ist doch lächerlich, das soll leiden sein? PAH! ICH habe.... Und dann muss ich den Kopf schütteln und lächeln. Als ob ich an den Narben die blieben nun kitzelig wäre.

Und all all all all all das soll ich mir jetzt in einer öden stumpfen auf höchstens 18jährige ausgerichteten deutschen komödie ansehen? Ich verzichte!

"Smorgasbord" - heißt übersetzt so viel wie "bunte Mischung" oder "Sammelsurium".

Ist Englisch obwohl es sich irgendwie Schwedisch anhört, wenn ich es ausspreche. Auch egal, auch schön. Smorgasbord und Sammelsurium, zwei schöne Wörter am Dienstag morgen.

"to run the gamut from...to"
= "Die ganze Skala von..zu durchlaufen"

Welch lernreicher Tag!

 

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