Im journal und auch bei papillon schon einmal gefunden:
Wenn du etwas liebst - lass es gehen.
Wenn es zu dir zurückkehrt,
hast du es nie verloren.
Wenn es nicht zu dir zurückkehrt,
hast du es nie besessen.
Frustrierend, wenn man lange Zeit liebte, genug liebte, um gehen zu lassen, gehen ließ und es nicht zurückkehrte. Frustrierend die Erkenntnis, dass man so lange Zeit wider seiner Überzeugung nicht besessen hat.
Wenn du etwas liebst - lass es gehen.
Wenn es zu dir zurückkehrt,
hast du es nie verloren.
Wenn es nicht zu dir zurückkehrt,
hast du es nie besessen.
Frustrierend, wenn man lange Zeit liebte, genug liebte, um gehen zu lassen, gehen ließ und es nicht zurückkehrte. Frustrierend die Erkenntnis, dass man so lange Zeit wider seiner Überzeugung nicht besessen hat.
ferromonte meinte am 22. Mai, 21:23:
großer irrtum:
man KANN NICHT besitzen. und am allerwenigsten in der liebe. man kann nur gemeinsam erleben, leben, aus freien stücken und aus freiem willen, aus liebe zusammen sein/bleiben, aber nie kann jemand einen anderen besetzen. wenn er das will, verliert er alles.und UMSONST ist nichts, nie. man lernt immer daraus, auch und vor allem wenn es mit schmerz verbunden ist. allerdings braucht es intelligenz dazu: herz und hirn ...
suna antwortete am 22. Mai, 21:32:
zu wissen,
ist die eine sache, der schmerz die andere. auch wenn heute nur mehr narben zurück sind. es ist nichts umsonst, gar nichts, nicht der kleinste gedanke. doch es gibt momente, in denen plötzlich vieles in einem anderen licht steht, das vielleicht kurz so stark blendet, dass man weder die zukunft noch die vergangenheit sehen kann.
und mit "besitzen" war nicht "er" gemeint, sondern "es": das gemeinsame.
ferromonte antwortete am 22. Mai, 22:16:
ja, ja
es gibt diese momente in diesem blendenden licht - und das sind gute momente. sie geben einem die ahnung von wahrheit ...die narben sind längere zeit nicht schön, tun auch noch weh und man weint, wenn man nach ihnen tastet. aber sie können vollkommen verschwinden. sie können.
auch das geimeinsame besitzt man nicht, man erlebt es nur. und man hat immer die erinnerung daran ...
suna antwortete am 22. Mai, 22:32:
jetzt wird es schwierig
das schöne an der liebe ist doch, dass man GLAUBT oder fühlt, etwas gemeinsames zu besitzen. und das ist nicht nur das erlebte, das geteilte, die vergangenheit und die gegenwart - sondern vielmehr lässt die liebe in den besten fällen auch zu, dass man glaubt, etwas zu besitzen oder vielleicht sogar zu sein, was über die gegenwart hinausgeht. vielleicht ist der schmerz genau der, zu begreifen, dass man sich in diesem punkt getäuscht hat.
ferromonte antwortete am 22. Mai, 22:36:
man verliert
nichts, wenn man erkennt, nichts bessen zu haben oder besitzen zu können. aber der weg der erkenntnis dorthin ist schmerzaft, und er ist ein langer. selbst wenn man es weiß, leidet man: und erträgt es.
miss.understood antwortete am 23. Mai, 13:49:
das schöne an der liebe ist,
dass man etwas teilt, etwas gemeinsames IST, nicht BESITZT. zudem, kann da durchaus etwas gewesen sein und dann ist es nicht mehr da. deshalb muss man sich das aber vorher nicht zwangsläufig eingeredet haben. die dinge ändern sich, menschen ändern sich, gefühle änder sich.